Round Table 121 - Husum

RT Deutschland

Raus aus dem toten Winkel - NSP 08 / 09

Unfallursache - Toter Winkel:

Immer wieder kommt es durch rechts abbiegende LKW zu tragischen Unfällen, da Radfahrer und Fussgänger durch den toten Winkel übersehen werden.
Diese Unfälle zählen zu den schwersten im Strassenverkehr, da die Opfer kaum eine Chance haben.

Im Jahr 2003 gab es einen tragischen Unfall in Bremen, bei dem ein sechsjähriger Junge in Finndorf vor den Augen seiner Mutter von einem nach rechts abbiegenden 18-Tonner überrollt wurde. Das Kind war sofort tot. (Tageszeitung Weser-Kurier, Bremen 16.April 2003)

Es gibt keine verlässliche Statistik, wie viele tödliche Unfälle durch den „toten Winkel“ verursacht wurden, aber der HUK-Verband Köln hat in den 90er Jahren ermittelt, dass von 6 getöteten Radfahrern, die von einem LKW erfasst wurden, sich vier im toten Winkel des nach rechts abbiegenden LKW befanden.
Geschätzt wurde, dass es in Deutschland 140 Todesopfer aufgrund rechts abbiegender LKW gibt. (GUV-SI 8055 Information zur Verkehrserziehung / Juni 2003)

Round Table School of Hope - NSP 07 / 08

In Kisumu, der drittgrößten Stadt Kenias entsteht ein Schulmodell, das beispielhaft für die eigenverantwortliche Entwicklung in Afrika stehen wird. Es geht dabei um die Förderung junger Afrikaner, die lernen sollen, wie Organisation und Struktur in vielen anderen Ländern funktionieren, um davon für Afrika zu profitieren. Dazu gehören das Lernen von Fremdsprachen, Kenntnisse in Wirtschaft und Geschichte und das Miteinander.

Als eine der wenigen Schulen auf dem schwarzen Kontinent lernen und arbeiten hier körperlich Behinderte zusammen mit den anderen Schülern. Toleranz und Entwicklung stehen für die School of Hope, die Bildung als Hilfe zur Selbsthilfe versteht.

Round Table Deutschland unterstützt dieses Jahr dieses einzigartige Projekt mit folgenden Zielen: 

K.I.D. Unterstützung der ambulanten Kinderhospizarbeit in Deutschland - NSP 2005 / 06

Für dunkle Stunden wünsche ich Dir
die Eigenschaften der Sonnenblume,
die ihr Gesicht der Sonne zuwendet
damit die Schatten hinter sie fallen 
 (Afrikanisches Sprichwort)

Jährlich sterben in Deutschland ca. 2500 Kinder, davon ca. 500 an Krebserkrankungen. Zur Zeit leben in Deutschland ca. 22.000 Kinder mit einer sogenannten "das Leben begrenzenden Krankheit". Dabei handelt es sich nur zu einem geringeren Anteil um Krebserkrankungen. Die Mehrzahl sind sehr unterschiedliche Erkrankungen, z.B. Stoffwechselerkrankungen oder angeborene genetische Krankheiten.

Nationales Serviceprojekt 2006: Round Table Children's Wish e.V.

Kindern und Jugendlichen, die an einer lebensbedrohenden Krankheit leiden, soll ihr Herzenswunsch erfüllt werden. Neben finanzieller Unterstützung ist es insbesondere das große Netzwerk der rund 40.000 international vertretenen Tabler, das es ermöglicht, (fast) jeden Wunsch zu erfüllen. Der Verein Round Table Children's Wish (RT-CW) wurde im März diesen Jahres gegründet und Anfang Juni zum Nationalen Serviceprojekt 2006/07 gewählt.
 

H.O.P.E. - NSP 2004 / 05

Das Projekt HOPE wurde auf dem AGM 2004 (10.06.- 13.06.04 in Hamburg) zum nationalen Service-Projekt 2004 von Round Table Deutschland gewählt!

Round Table Deutschland unterstützt Jahr für Jahr mit allen deutschen Tischen ein Nationales Service Projekt, welches von der jährlichen nationalen Delegierten Versammlung auf dem AGM als besonders förderungswürdig erachtet wird. Die Bewerbung von RT 187 Bamberg wurde mit überwältigender Mehrheit angenommen.

H.O.P.E. heisst Hoffnung – doch hinter diesen vier Buchstaben verbirgt sich auch ein Kinderaidsprojekt in Kapstadt. Dort in Südafrika ringt seit fünf Jahren ein Team von Ärzten, Seelsorgern und Pädagogen um ein menschenwürdiges Leben für Kinder, die mit HIV infiziert sind.

In Südafrika stirbt alle 90 Minuten ein Mensch an AIDS. Weltweit sind mehr als 40 Millionen Menschen mit dem HIV Virus infiziert oder an AIDS erkrankt. Darunter sind immer mehr Kinder. Aktuelle Schätzungen gehen davon aus, dass in zwei Jahren rund 3 Millionen Kinder in Südafrika HIV positiv sein werden. Doch Aids wird in Afrika tabuisiert. Doch weniger die Ausgrenzung ist das Schlimme dort, vielmehr die Unwissenheit der Menschen. Denn Aids wird in den ländlichen Gegenden und in den Slums noch immer als Strafe Gottes begriffen. Viele wissen nicht wie sich die Krankheit überträgt.

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